Studo unterstützt seit einem Jahrzehnt Universitäten und Hochschulen

Studo feiert zehnjähriges Jubiläum und blickt zu diesem Jahrestag auf die Anfänge des Unternehmens zurück: 2016 begann das damalige Studierenden-Team die Entwicklung der „Studo App“, der erfolgreichsten europäischen Campus App. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat man sich zum Technologiepartner für Universitäten in ganz Europa weiterentwickelt, der für effiziente, digitale Verwaltung im Hochschulsektor weit über die Grenzen Österreichs bekannt ist.

30.09.2026

von Isabella Zick

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Im Herzen von Graz, am Joanneumring, entwickelt das Team von Studo seit zehn Jahren Softwarelösungen für den Hochschulsektor. Was mit der Campus App für einfache Organisation im Universitätsalltag begann, wurde im Laufe der Jahre um zahlreiche Innovationen ergänzt: So ersetzen beispielsweise digitale Ausweise am Smartphone oder die digitale Anwesenheitsliste mittlerweile vielerorts analoge Prozesse. Zehn Jahre nach der Gründung unterstützt Studo über eine Million Bedienstete und Studierende an Universitäten und Hochschulen in sechs europäischen Ländern.

„Als junges Unternehmen, das hauptsächlich aus Studierenden bestand, wollten wir mit der Campus App ursprünglich unseren eigenen Studienalltag vereinfachen – zum Beispiel mit dem Stundenplan oder E-Mail-Kommunikation am Handy. Durch den Austausch mit zahlreichen Universitäten haben wir den Hochschulsektor immer besser kennengelernt und verstanden, wie wir mit unseren Lösungen dazu beitragen können, viele weitere Verwaltungstätigkeiten digitaler und effizienter zu gestalten“, erinnert sich Andraž Hajdenkumer zurück.

Anfänge im Rahmen der Gründungsgarage

Der TU-Graz-Absolvent entwickelte die Campus App für den slowenischen Markt und leitet heute die Geschäftsführung und die Teams in Graz und Maribor: „Das war natürlich kein einfacher Weg – als junges Unternehmen mussten wir uns das Vertrauen von großen Institutionen wie Universitäten erst erarbeiten. Was uns daher immer freut zu hören: Dass Universitäten uns aufgrund der hohen Qualität und Sicherheitsstandards unserer Software und des Innovationsgeistes unseres Teams schätzen.“

Gegründet wurde das Unternehmen im Rahmen der Lehrveranstaltung „Gründungsgarage", einer gemeinsamen Initiative des Zentrums für Entrepreneurship und angewandte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Graz unter der Leitung von Altrektor Univ.-Prof. MMag. Dr. Alfred Gutschelhofer und des Instituts für Unternehmungsführung und Organisation an der Technischen Universität Graz unter der Leitung von Vizerektor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Stefan Vorbach.

Von der Campus App zum umfangreichen Produktangebot für Universitäten

Im Laufe der letzten Jahre hat Studo eine grundlegende Veränderung durchlaufen. Vom Jungunternehmen, dessen zentrales Produkt die Campus App für Studierende war, hat man sich Schritt für Schritt in Richtung Technologiepartner und -berater für Universitäten weiterentwickelt. Mit dem digitalen Ausweis können sich beispielsweise Bedienstete und Studierende über das Smartphone ausweisen, bezahlen oder Türen öffnen. Die digitale Anwesenheitsliste ersetzt die klassische Unterschriftenliste in Vorlesungen – stattdessen gibt es einen digitalen „Check-in“, der die Verwaltung der Anwesenheitserfassung erleichtert.

Auch bei individuellen Entwicklungsanfragen unterstützt Studo IT-Abteilungen rasch und unkompliziert dabei, die Hochschuladministration zu entlasten. „Wir stellen Universitäten mit ihren individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für sie. Hier spielt uns unsere Erfahrung aus den letzten zehn Jahren in die Karten. Wir durften in all den Jahren mit knapp 70 verschiedenen Universitäten und Hochschulen zusammenarbeiten und kennen die Herausforderungen, mit denen jede zu kämpfen hat“, ergänzt Maximilian Ritter, Alumni der Universität Graz und Leiter des Kooperationsmanagements.

Schlanke, digitale Verwaltung – made in Austria

Kosten einsparen durch einfachere und effizientere Verwaltung, europaweit einheitliche Lösungen oder die Unabhängigkeit von Anbietern außerhalb der EU – diese Herausforderungen hilft Studo zu lösen. „Europäische Daten-Souveränität wird immer wichtiger. Daher sind viele Institutionen auf der Suche nach lokal entwickelter Software oder Open-Source-Lösungen. Da setzen wir als österreichisches Unternehmen, das immer noch eigentümergeführt ist, einen wichtigen Gegenpunkt zu Anbietern außerhalb der EU“, sagt Hajdenkumer.

Kooperationsmanager Ritter ergänzt dazu: „Durch unsere Softwarelösungen können sich Universitäten auf das konzentrieren, was für sie am wichtigsten ist: exzellente Lehre, Forschung und Innovation.“

Der Plan für die Zukunft? Fokus auf ganz Europa

Für die Zukunft plant Studo die weitere Expansion in EU-Länder. Hier spielen auch gemeinsame Entwicklungen auf EU-Ebene, die Studo als Anbieter umsetzen darf, eine wichtige Rolle: Um den Aufwand für die eigene Hochschul-IT zu reduzieren, setzt das Unternehmen Projekte wie „Erasmus Without Paper“ oder die „European Student Card“ um – EU-weit einheitliche Verwaltungslösungen. So möchte man die Anzahl an Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen weiter steigern und die führende Technologie von Studo im europäischen Hochschulsektor etablieren.